Mark Goldmünze (Deutschland – Kaiserreich)



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20 Mark Deutschland – Kaiserreich. Vorderseite (links), Rückseite (rechts). Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Land:
Hersteller:
Feingoldgehalt:
Deutschland – Kaiserreich
Deutsche Münzstätten
900/1000

 Einheit Nennwert
Mark
Gewicht
Gramm
Feingold
Gramm
  Durchmesser/Dicke
Millimeter
Prägejahre
 Doppelkrone 20 7,965 7,169   22,50 x 1,40 1871-1914
 Krone 10 3,983 3,584   19,50 x 0,90 1871-1914
 1/2 Krone 5 1,991 1,792   17,00 x 0,60 1877-1878

Nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 entstand am 18. Januar 1871 unter der Führung Preußens das Deutsche Kaiserreich, eine konstitutionelle Monarchie, die bis zur Abdankung von Kaiser Wilhelm II. am 9. November 1918 Bestand hatte. Im Dezember 1871 trat das „Gesetz, betreffend die Ausprägung von Reichsgoldmünzen“ in Kraft, demgemäß die Mark die verschiedenen Landeswährungen und mehr als 100 Sorten von Münzen wie Taler, Gulden, Kreuzer usw. ablöste. Damit erhielt das neu gegründete Reich eine einheitliche Währung. Da gleichzeitig der Goldstandard eingeführt wurde, war die Ära der Goldmark durch hohe Stabilität gekennzeichnet.

Die 5-Mark-Goldmünze ist 1,991 Gramm schwer (Feingoldgehalt 1,792 Gramm), die 10-Mark-Goldmünze besitzt ein Gewicht von 3,983 Gramm (Feingoldgehalt 3,584 Gramm), die 20-Mark-Goldmünze wiegt 7,965 Gramm (Feingoldgehalt 7,169 Gramm). Der Feingoldgehalt dieser Goldmünzen liegt bei 90,00 Prozent. Der übrige Anteil der Goldlegierung besteht aus Kupfer. Als wichtigste Goldmünze des Deutschen Kaiserreichs etablierte sich das 20-Mark-Goldstück, das in sehr großen Stückzahlen geprägt wurde, überwiegend von der Münzstätte Berlin. Etwa 222.962.000 dieser Goldmünzen sollen geprägt worden sein. Ein sehr großer Teil davon wurde privat beauftragt, denn es war gestattet, aus privatem Goldbesitz offizielle Münzen prägen zu lassen.

Inoffiziell wurden die Münzen ab 1914 als Goldmark bezeichnet. Gemäß einem Erlass vom Februar 1875 wurde die 10-Mark-Goldmünze als „Krone“, die 20-Mark-Goldmünze als „Doppelkrone“ bezeichnet. Berechnungen des Numismatikers Kurt Jaeger zufolge hatte die deutsche Goldprägung zwischen 1871 und 1915 ein Volumen von etwa 5.366.465.000 Mark; das entsprach mehr als 1930 Tonnen Gold. 1877 und 1878 wurden in einigen Ländern, darunter in Preußen, auch 5-Mark-Goldmünzen geprägt, die von den Menschen jedoch nicht angenommen und daher im Oktober 1900 außer Kurs gesetzt wurden.

Erscheinungsbild

Der Rand der Mark-Goldmünzen ist geriffelt.

Vorderseite der Goldmünze Mark

Die einzelnen Staaten des Deutschen Kaiserreichs waren befugt, die Vorderseite der Goldmünzen nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Im Allgemeinen entschieden sich die Länder, ein Porträt ihres Regenten abzubilden, während die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck die Vorderseite ihrer Münzen mit dem Staatswappen versahen. Auf den preußischen 10- und 20-Mark-Goldmünzen erschien von 1871 bis 1914 das Konterfei der drei Regenten des Deutschen Kaiserreichs: Wilhelm I. (1871-1888), Friedrich III. (1888) und Wilhelm II. (1889-1914). Die Vorderseite der Goldmünze mit dem Porträt Wilhelms II. wurde von Emil Weigand entworfen, als Vorlage diente dem Künstler eine Büste von Reinhold Begas.

Insgesamt gab es also viele verschiedene Münzbilder. Aus diesem Grund beschränkt sich diese Beschreibung auf die Goldmünzen aus Preußen, die ein Porträt des Kaisers ziert und in der Münzstätte Berlin geprägt wurden. Es zeigt den Kopf des deutschen Kaisers und preußischen Königs ohne Herrschaftsinsignien mit Blickrichtung nach rechts. Die Umschrift nennt den Namen des Kaisers „WILHELM“, „FRIEDRICH“ bzw. „WILHELM II“, gefolgt von dem Schriftzug „DEUTSCHER KAISER KÖNIG V. PREUSSEN“, unterhalb des Halsabschnitts erscheint der Buchstabe „A“, das Zeichen der Münzstätte Berlin.

Rückseite der Goldmünze Mark

Auf der Rückseite der Goldmark-Münzen, die für alle 10- und 20-Mark-Goldmünzen einheitlich ist, ist ein Reichsadler abgebildet, der die Kaiserkrone auf dem Kopf trägt. Das Wappentier trägt ein Schild der Hohenzollern, das von einer Kette mit dem Kreuz des Schwarzen Adlerordens umgeben ist. Die Komponenten der Umschrift sind „DEUTSCHES REICH“, gefolgt von der Jahreszahl der Prägung rechts und dem Nennwert „10 MARK“ oder „20 MARK“ unterhalb des Motivs. Um die neue Währung im Bewusstsein der Bevölkerung geläufiger zu machen, ging man 1874 dazu über, den Nennwert nicht mehr mit „M.“ abzukürzen, sondern in „MARK“ auszuschreiben. 1890 wurde das Erscheinungsbild der Rückseite geändert. Von 1871 bis 1889 war ein kleiner Reichsadler mit großem Hohenzollernschild, ab 1890 ein großer Reichsadler mit kleinem Hohenzollernschild abgebildet. Der Entwurf der ursprünglichen Rückseite stammt von Friedrich Wilhelm Kullrich, das Design der späteren Version von Otto Schultz.

Kaiser Wilhelm I.

Wilhelm I. wurde am 22. März 1797 als Sohn des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. in Berlin geboren und stammte aus dem ursprünglich in Schwaben ansässigen Adelsgeschlecht der Hohenzollern. In den Jahren 1814/15 nahm er, von seinem Vater zum Hauptmann ernannt, an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil. Erzkonservativ orientiert, trat er für eine Niederschlagung der Märzrevolution von 1848 ein und erhielt daher den Beinamen „Kartätschenprinz“. Im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 und im Deutschen Krieg von 1866 hatte Wilhelm das Oberkommando über die deutsche Armee und im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 die Befehlsgewalt in der entscheidenden Schlacht von Sedan. Während Paris von den deutschen Truppen belagert wurde, ließ er sich am 18. Januar 1871 im Versailler Schloss als deutscher Kaiser ausrufen. In politischen Fragen orientierte er sich an seinem Kanzler Otto von Bismarck (1815-1898), dem er in Regierungsgeschäften überwiegend freie Hand ließ. Wilhelm I. starb am 9. März 1888 in Berlin.

Kaiser Friedrich III.

Friedrich III. wurde am 18. Oktober 1831 als Sohn von Kaiser Wilhelm I. in Potsdam geboren. Im Deutschen Krieg von 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 nahm er erfolgreich als preußischer Feldherr teil. Nach der Reichsgründung im Januar 1871 übernahm er unter dem Namen „Friedrich Wilhelm“ die Rolle des Kronprinzen. Vielseitig gebildet und kulturbeflissen, engagierte er sich als Förderer und Mäzen der königlich-preußischen Museen. Friedrich, ein starker Raucher, erkrankte 1887 an Kehlkopfkrebs. Als im März 1888 sein Vater Wilhelm I. starb und er die Nachfolge auf dem Kaiserthron antrat, war er bereits todkrank. Nach einer Amtszeit von nur 99 Tagen starb Friedrich III. am 15. Juni 1888 in Potsdam.

Kaiser Wilhelm II.

Wilhelm II. wurde am 27. Januar 1859 als Sohn Friedrichs III. in Berlin geboren. Nachdem sein Vater nach 99-tägiger Amtszeit 1888 gestorben war, wurde Wilhelm II. im Alter von nur 29 Jahren deutscher Kaiser und preußischer König. Nachdem er mit seinem Kanzler Otto von Bismarck aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Sozialreformen in Konflikt geraten war, gehörte es zu seinen ersten weitreichenden Entscheidungen, Bismarck 1890 aus dem Amt zu verabschieden. Während der Regentschaft Wilhelms II. schritt die Industrialisierung rapide voran und sorgte für erhebliche wirtschaftliche und soziale Probleme. Die Sozialreformen des Kaisers zeitigten nicht die erhofften Ergebnisse, sodass sich der Regent anschließend zur Verfolgung einer konservativen Linie entschloss.

Wilhelms unstete Außenpolitik war geprägt von imperialistischen Bestrebungen, innenpolitisch zeigte sich ein vehementer Militarismus. Mit seiner offensiven Kolonial- und Wirtschaftspolitik forderte der deutsche Kaiser Großbritannien heraus und provozierte so ein Bündnis der Briten mit Frankreich. Die Annäherung des Deutschen Reiches an Österreich führte zum Bruch mit Russland und somit in die politische Isolation. Die Zunahme der internationalen Spannungen, die auch durch Wilhelms Politik verursacht wurden, löste 1914 den Ersten Weltkrieg aus, der für die Verbündeten Deutschland und Österreich 1918 mit einer Niederlage endete. Nach seiner Abdankung im November 1918 lebte Wilhelm II. im niederländischen Exil, wo er am 4. Juni 1941 in Doorn starb.

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