Dollars Indianer Goldmünze (USA)



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5 Dollars Indianer. Vorderseite (links), Rückseite (rechts). Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.


Land:
Hersteller:
Feingoldgehalt:
USA
United States Mint
900/1000

 Einheit Nennwert
USD
Gewicht
Gramm
Feingold
Gramm
    Durchmesser
Millimeter
Prägejahre
 10 Dollar 10 16,718 15,046     27,00 1907-1933
 5 Dollar 5 8,359 7,523     21,60 1908-1929
 2½ Dollar 4,180 3,762     18,00 1908-1929


Im Jahr 1907 kam in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Goldmünze auf den Markt, die sich durch ihr ungewöhnliches Motiv von seinen Vorläufern unterschied. Während auf den Goldmünzen früherer Jahre Miss Liberty dominierte, zeigte die Vorderseite nun die Abbildung eines Indianerkopfes. Für dieses neue Motiv, das auf das ursprüngliche Amerika mit seiner unberührten Natur und die einzigartige Kultur seiner Ureinwohner verweist, hatte sich Präsident Theodore Roosevelt persönlich eingesetzt. Er war es auch, der zuvor eine Erneuerung des US-amerikanischen Münzdesigns gefordert hatte. So entstand eine Münze, die sich bei Sammlern auf der ganzen Welt hoher Beliebtheit erfreut.

Der Feingoldgehalt der Indianer-Goldmünzen beträgt 90,0 Prozent, der Restanteil an der Goldlegierung von zehn Prozent besteht aus Kupfer. Diese Goldmünzen prägte man in drei Stückelungen mit den Nennwerten 2½ Dollar (Indian Head Quarter Eagle), 5 Dollar (Indian Head Half Eagle) und 10 Dollar (Indian Head Eagle). Das Design stammt von den beiden amerikanischen Bildhauern Bela Lyon Pratt und Augustus Saint Gaudens. Nachdem im Jahr 1929 infolge der Weltwirtschaftskrise die Prägung der beiden kleineren Stückelungen eingestellt worden war, folgte 1933 auch das Ende der 10-Dollar-Goldmünzen. Unter Franklin D. Roosevelt wurde in diesem Jahr sogar ein Gesetz erlassen, das den amerikanischen Staatsbürgern den Goldbesitz verbot. Münzen aus Jahrgängen mit hohen Auflagenzahlen können als Anlage-Goldmünzen dienen, seltenere Exemplare besitzen Sammlerwert.

Erscheinungsbild

Der Rand der Indianer-Goldmünzen mit dem Nennwert von 2½ und 5 Dollar ist geriffelt. Der Rand der 10-Dollar-Goldmünzen ist mit 46 bzw. 48 Sternen versehen für die Anzahl der US-Bundesstaaten zur Zeit der Prägung.

Vorderseite der Goldmünze Dollars – Indianer

Auf der Vorderseite der 2½-Dollar-Goldmünze und der 5-Dollar-Goldmünze ist das Porträt eines Indianerhäuptlings mit Federschmuck und Halskette abgebildet. Die Blickrichtung zeigt nach links. Das Design der 2½-Dollar-Goldmünze und der 5-Dollar-Goldmünze stammt von dem amerikanischen Bildhauer Bela Lyon Pratt (1867-1917), einem Schüler von Augustus Saint-Gaudens (1848-1907), der wiederum den Entwurf für die 10-Dollar-Goldmünze schuf. Das androgyne Antlitz des Indianerkopfes auf der 10-Dollar-Goldmünze ist dem Porträt der Lady Liberty nachempfunden. Über dem Porträt der beiden kleineren Stückelungen erscheint der Schriftzug „LIBERTY“ (Freiheit), außerdem 13 Sterne für die Anzahl der ursprünglichen Bundesstaaten. Unterhalb des Motivs ist die Jahreszahl geprägt, rechts neben dem Hals des Indianers finden sich die Initialen „B.L.P.“ für Bela Lyon Pratt. Auf der 10-Dollar-Goldmünze fehlt der Schriftzug, oberhalb des Porträts sind 13 Sterne geprägt, stellvertretend für die 13 Gründerstaaten.

Rückseite der Goldmünze Dollars – Indianer

Die Rückseite der Indianer-Goldmünzen zeigt einen Weißkopfseeadler, das Wappentier der USA, der auf einem Pfeil sitzt und dabei einen Olivenzweig in den Krallen trägt. Die Blickrichtung des Raubvogels zeigt nach links. Auf den 2½- und den 5-Dollar-Goldmünzen ist rechts neben der Adlerdarstellung der Wahlspruch „IN GOD WE TRUST“ (Auf Gott vertrauen wir) geprägt, links davon das Motto „E PLURIBUS UNUM“ (Aus vielen wird eines). Eine Besonderheit von Pratts Entwurf ist die vertiefte Prägung der Inschrift und der Sterne. Auf den 10-Dollar-Goldmünzen erscheint rechts neben dem Adler der Wahlspruch „E PLURIBUS UNUM“. Bei dieser Münze unterscheidet man zwei Varianten, die Jahrgänge 1908 bis 1933 zeigen links neben dem Adler zusätzlich die Inschrift „IN GOD WE TRUST“, bei den Jahrgängen 1907 und teilweise 1908 fehlt diese Schriftprägung. Über dem Motiv findet sich der Ländername „UNITED STATES OF AMERICA“, unterhalb des Motivs erscheint der Nennwert in Buchstaben und das Währungsnominal, z.B. „TEN DOLLARS“. Das Münzzeichen der Prägestätte befindet sich links neben der Pfeilspitze.

Indianer – indigene Bevölkerung des nordamerikanischen Kontinents

Mit dem Begriff „Indianer“ bezeichnet man die ursprüngliche Bevölkerung Amerikas, die vor mehr als 10.000 Jahren über eine feste Landbrücke aus Asien eingewandert war. Diese Bezeichnung geht auf den Entdecker Christoph Kolumbus zurück, der irrtümlich glaubte, in Indien gelandet zu sein. Die Indianer lebten in Hunderten von Stämmen zusammen, die eine große Bandbreite von verschiedenen Kulturen ausprägten. Es gab Jäger und Sammler, aber auch sesshafte lebende Stämme, die Ackerbau betrieben. Als die ersten Europäer im 16. Jahrhundert eintrafen, betrug in Nordamerika die Bevölkerungszahl der Native Americans, wie man diese Völker in den USA bezeichnet, schätzungsweise zwischen drei und fünf Millionen. Der Kontakt mit den Weißen führte zu einem rapiden Rückgang der Bevölkerung, zunächst durch eingeschleppte Krankheiten, später auch durch Kriege und Verlust der Lebensgrundlage.

Standen am Anfang noch friedliche Handelsbeziehungen durch Warentausch, kam es ab dem 17. Jahrhundert immer wieder zu Aufständen gegen die Kolonisatoren. Den Höhepunkt der Konflikte bildeten die Indianerkriege des 19. Jahrhunderts, die um 1890 mit der Kapitulation der Indianer endeten. Häuptlinge wie Crazy Horse, Sitting Bull oder Geronimo leisteten zuvor erbitterten Widerstand und brachten den Weißen unter General Custer in der Schlacht am Little Bighorn 1876 eine schwere Niederlage bei. Die Indianer wurden in Reservate zurückgedrängt, sie sollten durch Übernahme europäischer Lebensformen „zivilisiert“ werden. Nachdem diese Indianerpolitik gescheitert war, setzte ab den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts ein Umdenken ein, und die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen verbesserten sich im Zuge von Bürgerrechtsbewegungen.

Der Weißkopfseeadler – Wappentier der USA

Der Weißkopfseeadler, das Wappentier der USA, ist ein Greifvogel aus der Gattung der Seeadler. Das Gefieder zeigt eine dunkelbraune Färbung, lediglich der Kopf und der Hals sowie der Schwanz sind weiß. Mit einer Körperlänge zwischen 70 und 90 Zentimetern und einer Flügelspannweite von bis zu 2,30 Metern ist er der größte Greifvogel in Nordamerika. Ursprünglich über den gesamten nordamerikanischen Kontinent verbreitet, lebt der Weißkopfseeadler heute in begrenzten Territorien, vor allem in Alaska, Florida und in Kanada. Überwiegend ist er an Flüssen und Seen anzutreffen, wo er sich von Fischen, aber auch von Wasservögeln und Aas ernährt. Aufgrund von menschlicher Bejagung und den Einsatz von Pestiziden ging der Bestand Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück, erst seit den neunziger Jahren sind die Populationen wieder deutlich im Steigen begriffen. 2007 wurde der Weißkopfseeadler wieder von der Liste der gefährdeten Arten gestrichen.

Handel mit der Goldmünze Dollars – Indianer

Die Indianer-Goldmünzen wurden teilweise in hohen Auflagenzahlen geprägt, man kann sie mit einem relativ geringen Aufschlag zum Materialwert des Goldes zur Anlage ankaufen. Seltenere Exemplare besitzen jedoch Sammlerwert, sodass der Preis höher ausfällt. Indian Head Eagles kann man auch in Europa ankaufen und verkaufen, in erster Linie erfolgen der Ankauf und der Verkauf dieser Goldmünzen aber in den USA. Um in physisches Gold in Form von Goldmünzen anzulegen, ist man mit dem Ankaufen von verbreiteten Gold-Anlagemünzen wie Krügerrand, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker besser beraten. Manche Indianer-Goldmünzen sind begehrte Sammlermünzen, wenn sie gut erhalten sind. Der Preis für seltenere Stücke liegt über dem Materialwert des Goldes. Die Indian Head Eagles kann man als 2½-Dollar-Goldmünze (Indian Head Quarter Eagle), 5-Dollar-Goldmünze (Indian Head Half Eagle) und 10-Dollar-Goldmünze (Indian Head Eagle) ankaufen.


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