Lunar I Goldmünze (Australien)



Goldmünze Lunar I PreisGoldmünze Lunar I Preis Rückseite
Lunar I, 1 Unze. Vorderseite (links), Rückseite (rechts). Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Land:
Hersteller:
Feingoldgehalt:
Australien
The Perth Mint Australia
999,9/1000

 Einheit Nennwert
AUD
Gewicht
Gramm
Feingold
Gramm
  Durchmesser/Dicke
Millimeter
Prägejahre
 10 Kilogramm 30.000 10.000 10.000   180,00 x 25,00 2006-2007
 1 Kilogramm 3.000 1.000 1.000   75,30 x 13,90 2000-2007
 10 Unzen 1.000 311,035 311,035   60,30 x 7,90 2000-2007
 2 Unzen 200 62,207 62,207   40,60 x 4,00 2000-2007
 1 Unze 100 31,103 31,103   32,10 x 2,65 1996-2007
 1/2 Unze 50 15,552 15,552   25,10 x 2,40 2004-2007
 1/4 Unze 25 7,776 7,776   20,10 x 1,80 1996-2007
 1/10 Unze 15 3,110 3,110   16,10 x 1,50 1996-2007
 1/20 Unze 5 1,555 1,555   14,10 x 1,40 1996-2007


Eine der interessantesten und begehrtesten Reihen von Goldmünzen ist die australische Lunar-I-Serie, die von der Perth Mint Australia von 1996 bis 2007 herausgegeben wurde. Die Serie besteht insgesamt aus zwölf Goldmünzen, die motivisch jährlich wechseln und sich an den Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders orientieren, des ältesten Kalenders der Welt. Jedes Jahr erschien eine neue Münze mit einem anderen Tier auf der Bildseite: Ratte (1996), Büffel (1997), Tiger (1998), Hase (1999), Drache (2000), Schlange (2001), Pferd (2002), Ziege (2003), Affe (2004), Hahn (2005), Hund (2006) und Schwein (2007).

Der Feingoldgehalt beträgt 99,99 Prozent (24 Karat). Die Lunarmünzen der ersten Serie wurden in neun Stückelungen herausgebracht: 1 Unze (100 AUD), ¼ Unze (25 AUD), 1/10 Unze (15 AUD) und 1/20 Unze (5 AUD) ab 1996, 1 Kilogramm (3.000 AUD), 10 Unzen (1.000 AUD) und 2 Unzen (200 AUD) ab 2000, ½ Unze (50 AUD) ab 2004 sowie 10 Kilogramm (30.000 AUD) ab 2006. Die Lunar-I-Goldmünzen wurden sowohl in Stempelglanz-Qualität als auch limitiert in polierter Platte hergestellt, im Gegensatz zur Känguru/Nugget-Goldmünze jedoch im selben Jahr.

Die Auflagenzahlen wechselten sehr stark je nach Stückelung und Jahrgang. Bei den Stückelungen 1 Kilogramm, 10 Unzen und 2 Unzen waren die Stückzahlen unbegrenzt und orientierten sich an  der Nachfrage, bei anderen Stückelungen war die Auflagenhöhe begrenzt: ½ Unze (40.000), ¼ Unze (60.000), 1/10 Unze (80.000) und 1/20 Unze (100.000). Aufgrund ihrer teils limitierten Stückzahlen sind die Lunar-Münzen von ihrer Charakteristik keine reinenAnlagemünzen, sondern weisen auch Merkmale von Sammlermünzen auf. Neben einer Wertsteigerung, die durch den Anstieg des Goldpreises möglich ist, ist auch mit einer Steigerung des numismatischen Wertes zu rechnen.

Erscheinungsbild

Der Rand der Lunar-I-Goldmünzen ist geriffelt.

Vorderseite der Goldmünze Lunar I

Auf der Vorderseite der Lunar-I-Goldmünzen ist ein Motiv aus den Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders abgebildet, das jährlich wechselt: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. In chinesischen Schriftzeichen erscheint je nach Jahrgang in verschiedenen Bereichen der Münze die Bezeichnung für das jeweilige Tier, und meist links davon ist das Prägejahr zu sehen, wobei die einzelnen Zahlen vertikal angeordnet sind. Der Schriftzug unterhalb des Bildnisses beschreibt den Feingoldgehalt, z.B. „1 OZ 9999 GOLD“.

Rückseite der Goldmünze Lunar I

Die Rückseite zeigt im Profil ein Porträt der britischen Königin Elisabeth II., die gleichzeitig Staatsoberhaupt des Commonwealth-Landes Australien ist. Die Blickrichtung der Monarchin zeigt nach rechts. Entsprechend ihrem fortschreitenden Lebensalter wurde ihr Bild 1999 geändert. Ihr Konterfei ist umgeben von den Schriftzügen „ELIZABETH II.“ und „AUSTRALIA“ sowie dem Nennwert, z.B. „100 DOLLARS“. Unterhalb des Halsabschnittes sind die Initialen der Künstler Ian Rank-Broadley bzw. Raphael Maklouf geprägt, von denen der Entwurf stammt. Königin Elisabeth II. wurde am 21. April 1926 als älteste Tochter von König Georg VI. und Elisabeth Bowes-Lyon in London geboren. 1952 trat sie die Nachfolge ihres Vaters auf dem Königsthron an, im Juni 1953 wurde sie in Westminster Abbey gekrönt. Mit Philip Mountbatten, den sie 1947 geheiratet hatte, hat sie vier Kinder: Charles, Anne, Andrew und Edward.

Der chinesische Kalender

Der chinesische Kalender, der nach astronomischen Ereignissen ausgerichtet ist, orientiert sich sowohl am Mondzyklus (Monat) als auch am Sonnenzyklus (Jahr) und dient in China heute noch dazu, das Datum von Festen zu berechnen. Offiziell wird in der Volksrepublik China und in Taiwan sowie in vielen anderen Ländern Asiens der Gregorianische Kalender verwendet, der in Europa durch päpstlichen Erlass 1582 den Julianischen Kalender ablöste. Der chinesische Kalender folgt einem 60-Jahre-Zyklus der Jahre, Monate und Tage und kombiniert dabei die Zyklen der zehn Himmelsstämme und der zwölf Tierkreiszeichen (auch Erdzweige), die in der chinesischen Astrologie eine Rolle spielen.

Der Zyklus der chinesischen Tierkreiszeichen ist am Mond orientiert und dauert nicht zwölf Monate, sondern zwölf Jahre. Eine Legende erzählt, wie das chinesische Horoskop entstand. Zu Neujahr rief Buddha alle Tiere des Universums, um sie für ein Fest um sich zu scharen. Nur zwölf davon folgten der Einladung. Zuerst erschien die Ratte, dann Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und zuletzt das Schwein. Als Zeichen der Dankbarkeit machte er den Tieren, die Treue gezeigt hatten, ein Geschenk, das sie jeweils zu Herrschern über ein Jahr machte und ihnen die Macht erteilte, über das Schicksal zu bestimmen.

Silber-Version

Die Münzen der ersten Lunarserie wurden nicht nur in Gold, sondern ab 1999 auch in Silber geprägt. Die Tiermotive der silbernen Version sind zwar ähnlich, jedoch nicht identisch mit denen der Goldmünzen. Die Reihe begann mit dem Hasen-Motiv. Auf der Bildseite sind die Jahreszahl sowie das Gewicht und der Feinsilbergehalt geprägt. Die Gestaltung der Wertseite mit dem Porträt der britischen Königin Elisabeth II. ist identisch mit dem Design der Goldmünzen. Ursprünglich wurden die Silbermünzen in fünf verschiedenen Stückelungen hergestellt, später kamen noch die Größen 0,5 Kilogramm und 5 Unzen hinzu. Ab 2006 wurde auch eine Silbermünze mit einem Gewicht von 10 Kilogramm produziert, deren Auflage auf 1.000 Stück begrenzt war. Im Einzelnen wurden folgende Stückelungen geprägt: 10 Kilogramm (300 AUD), 1 Kilogramm (30 AUD), 0,5 Kilogramm (15 AUD), 10 Unzen (10 AUD), 5 Unzen (8 AUD), 2 Unzen (2 AUD), 1 Unze (1 AUD) und ½ Unze (0,5 AUD). Die höchsten Auflagenzahlen erreichte das 1-Unzen-Stück.

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