Medaillen Ankauf Medaillenankauf – Münzen Ankauf Münzenankauf

Medaillen sind geprägte oder gegossene Schaumünzen, die zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis oder eine Person gefertigt werden. Darüber hinaus sind Medaillen auch Schmuck- und Kunstgegenstände. Themen und Anlässe zur Herausgabe von Medaillen sind außerordentlich vielfältig, dementsprechend umfangreich und komplex ist das Gebiet des Medaillensammelns und der Medaillenkunst.

Der Unterterschied von Medaillen und Münzen

Medaillen und Münzen besitzen ein ähnliches Erscheinungsbild, man darf sie jedoch nicht verwechseln. Denn zwischen Münzen und Medaillen gibt es ganz grundlegende Unterschiede. Münzen sind ein offizielles Zahlungsmittel und verfügen über einen aufgeprägten Nennwert, während man Medaillen nicht als Zahlungsmittel verwenden kann, deswegen haben sie keinen Nennwert aufgeprägt. Münzen werden in staatlichem Auftrag in nationalen Prägestätten hergestellt, Medaillen hingegen werden von privaten, nichtstaatlichen Institutionen, teilweise auch von offizieller Stelle produziert und herausgegeben.

Der Wert einer Münze orientiert sich entweder am Nennwert oder am Sammlerwert, der Wert einer Medaille wird ausschließlich durch den Sammlerwert bestimmt – abgesehen davon auch vom Wert des physischen Metalls, also bei Goldmünzen und Goldmedaillen vom Goldpreis, bei Silbermünzen und Silbermedaillen vom Silberpreis. Das französische Wort „Medaille“ geht auf den italienischen Begriff „medaglia“ zurück, der wiederum aus dem lateinischen „metallum“ (Metall) abgeleitet ist. Das mittellateinische Wort „medallia“ bezeichnet eine Kleinmünze. Im mittelalterlichen Italien verstand man unter „medaglia“ Münzen aus dem Altertum und andere Münzen, die außer Kurs geraten waren. Eine Sonderform der Medaille ist die Plakette, die nur einseitig geprägt ist und meist viereckige Form besitzt. Medaillen und Münzen dokumentieren Kulturgeschichte.

Geschichte der Medaillenkunst

Die Medaille als eigenes Kunst- und Sammelobjekt entstand in der Renaissance. Es gibt jedoch bereits Vorläufer in der griechischen und römischen Antike, als man zu herausragenden Ereignissen große Münzen herausbrachte, die ein wesentlich höheres Gewicht als die Umlaufmünzen besaßen. Auch Medaillons können als Vorläufer gelten. Im Mittelalter ging das Wissen um diese Medaillen verloren. Erst in der Renaissance wurde diese Tradition wiederbelebt, und es entstand die Medaille als eigene Kunstform. Die Medaillenkunst der Neuzeit setzte gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Padua ein, wo Francesca da Carrara zwei Medaillen herstellen ließ, die in ihrem Erscheinungsbild an römischen Vorbildern orientiert waren.

Als Vater der Medaille gilt der Veroneser Künstler Antonio Pisano, genannt Pisanello, der anlässlich eines Besuchs des byzantinischen Kaisers Johannes VIII. Palaiologos 1438 ein Flachrelief des Herrschers schuf. Aus diesem Bildnis wurde eine beidseitig geprägte Medaille gefertigt. Pisanello schuf 24 weitere Medaillen mit dem Konterfei namhafter italienischer Persönlichkeiten seiner Zeit. Medaillen kamen in Mode, trugen sie doch dem gesteigerten Repräsentationsbedürfnis der italienischen Renaissanceherrscher Rechnung. In der Frühzeit der Medaillenkunst wurden die Stücke ausschließlich gegossen, ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurden sie auch geprägt, sodass durch den Einsatz von Prägemaschinen größere Stückzahlen möglich waren. Die Modelle fertigte man aus Wachs, Holz oder Stein.

Die Medaillen der Barockzeit spiegeln deutlich die Repräsentations- und Prunksucht ihrer Herrscher. Üppige Haartracht und Gewänder, Pathos und Dynamik kennzeichnen ihre Gestaltung, während die Gesichter von Personen häufig weniger ausgearbeitet sind. Bedeutende deutsche Medailleure dieser Zeit waren Philipp Heinrich Müller, Christian Wermuth und Peter Paul Werner. In der Zeit des Klassizismus lösten ausgewogene und einfache Gestaltung den Pomp des Barock ab. Zu den höfischen Auftraggebern kamen nun auch bürgerliche Kreise hinzu. Medaillen, die Persönlichkeiten abbildeten und die mit Widmungen versehen waren, erlebten eine Blütezeit. Der herausragende Medaillenkünstler dieser Zeit war der aus Österreich stammende Leonhard Posch.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Medaillenkunst durch eine gewisse Erstarrung von Formen und Inhalten gekennzeichnet, ehe der Jugendstil gegen Ende des Säkulums für eine Wiederbelebung sorgte. Führende deutsche Medailleure dieser Ära waren u.a. Maximilian Dasio und Hermann Hahn. In der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts löste die ernüchternde Erfahrung des Ersten Weltkriegs die verklärenden Darstellungen der Jahrhundertwende ab. Im 20. Jahrhundert kennt die bildende Kunst keinen einheitlichen Stil mehr, vielmehr ist eine Aufsplitterung in verschiedene Strömungen zu beobachten. In der Medaillenkunst blieben jedoch die ästhetischen Maximen des Klassizismus vorherrschend.

Handel: Münzenankauf Medaillenankauf

Münzenankauf Münzenverkauf: Ein Teil der Medaillen ist in Katalogen verzeichnet, in denen ihr Wert vermerkt ist. Da es jedoch eine immense Vielfalt an Medaillen gibt, ist die Bestimmung ihres Wertes ungleich schwieriger als bei Münzen, seien es Goldmünzen, Silbermünzen oder Münzen aus Nichtedelmetallen. Aus diesem Grund ist es problematisch, Medaillen an Münzhändler zu verkaufen, die in der Regel nur den Wert des Metalls bezahlen werden. Diesen wichtigen Punkt sollte man bedenken, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, mit dem Sammeln von Medaillen als Wertanlage zu beginnen. Bei vielen Münzauktionen ist es jedoch durchaus üblich, dass auch Medaillen versteigert werden, die Käufer anziehen. Bei vielen passionierten Münzsammlern gilt daher das Medaillensammeln nicht als ernstzunehmendes Interessensgebiet.

Medaillenankauf Medaillenverkauf: Beim Kauf von neueren Medaillen sollte man darauf achten, dass der Preis nicht erheblich über dem Materialwert liegt. Häufig werden im Internet auch Münzen zu sehr hohen Preisen angeboten, bei denen es sich in Wirklichkeit um Medaillen handelt. Man sieht nur eine Seite und wird dadurch in die Irre geführt. Derartige Münzen sind häufig nur vergoldet oder versilbert, besitzen also bei Weitem nicht den Wert, den man sich davon verspricht. Da Medaillen zuweilen nur auf einer Seite geprägt werden, entstand das Sprichwort von der Kehrseite der Medaille. Damit ist gemeint, dass ein und dieselbe Tatsache nicht nur Vorteile, sondern zugleich auch Nachteile haben kann.

Will man den reinen Metallwert erzielen, kann man Medaillen dort verkaufen, wo man auch Goldmünzen und Silbermünzen verkaufen kann: in Geschäften die Goldankauf oder Silberankauf betreiben. Den Sammlerwert von Medaillen, Goldmünzen oder Silbermünzen wird man in Läden für Goldankauf nicht erhalten. Hier zählt nur der Feingoldgehalt bzw. der Feinsilbergehalt, d.h. das physische Metall zum tagesaktuellen Goldpreis bzw. Silberpreis. Um den Sammlerwert von Medaillen, Goldmünzen und Silbermünzen zu erhalten, wird man einen Münzhändler aufsuchen müssen. Hier ist auch ein wichtiges Kriterium, wie gut die Stücke erhalten sind – ein Aspekt der beim Geschäft für Goldankauf keine Rolle spielt.

Sportmedaillen

Eine sehr bekannte und populäre Form sind Medaillen im Sport, wo üblicherweise die drei bestplatzierten Teilnehmer eines Wettbewerbs mit einer Medaille geehrt werden. Der Erstplatzierte erhält eine Goldmedaille, der Zweitplatzierte eine Silbermedaille und der Drittplatzierte eine Bronzemedaille. Da Gold das wertvollste dieser Metalle bzw. Metalllegierungen ist, wird es an den Sieger vergeben, Silber und Bronze an die folgenden Ränge. Obwohl Platin wertvoller und seltener ist als Gold, wird keine Platinmedaille an den Gewinner vergeben. Es ist das Gold, das stattdessen als Inbegriff der Kostbarkeit gilt und dem Sieger vorbehalten ist. Silber ist ebenfalls ein wertvolles Edelmetall, jedoch bei Weitem nicht so wertvoll wie Gold. Bronze, eine Legierung aus dem Halbedelmetall Kupfer und Zinn, steht hinter dem Wert von Gold und Silber.

Bei wichtigen Großereignissen des Sports, wie etwa bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und nationalen Meisterschaften stehen die Medaillengewinner im Fokus des Interesses. Bei WM-Veranstaltungen und vor allem bei Olympischen Spielen, wo sehr große Medaillen vergeben werden, bestehen die Goldmedaillen keineswegs aus purem Gold, wie man vielleicht annehmen könnte. Das wäre viel zu teuer. Diese Medaillen werden aus einem silbernen Kern gefertigt, der mit einer dünnen Schicht aus Gold, Silber oder Bronze überzogen ist. Da die Olympischen Medaillen individuell gestaltet sind, können auch noch andere Elemente hinzukommen. Bei den Spielen von Peking 2008 gehörte zum Design der Medaillen ein Jadering.

Medaillen in Wissenschaft, Kunst und Militär

Neben dem sehr bekannten Bereich der Sportmedaillen werden auch in Wissenschaft, Kunst und Militär Medaillen für besondere Leistungen vergeben. In der Physik gibt es in Deutschland die Max-Planck-Medaille und die Otto-Hahn-Medaille, in der Mathematik die Fields-Medaille, in der Informatik die Konrad-Zuse-Medaille, in der Psychologie die Hugo-Münsterberg-Medaille und die Wilhelm-Wundt-Medaille sowie in der Medizin die Paracelsus-Medaille. In der Kunst werden bedeutende Regisseure und Schauspieler von der Stadt Wien mit der Kainz-Medaille geehrt, in der Literatur mit der Hermann-Kesten-Medaille. Besondere Bedeutung hat die Medaille im militärischen Bereich, wo sie traditionell als Auszeichnung für Tapferkeit verliehen wird, etwa die Friedrich-August-Medaille, die österreichische Militärverdienstmedaille oder die amerikanische Medal of Honor und Purple Heart, ein Verwundetenabzeichen.

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