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Sensationeller Goldfund in Schweden


Heidelbeeren ließen sich nicht finden – dafür Gold und Silber. Es war am 21. August 2007, als die pensionierte Köchin Siv Wiik (69) und die Lehrerin Harriet Svensson (64) einen Waldausflug in der Nähe ihres Wohnortes Överturingen in der mittelschwedischen Provinz Västernorrland unternahmen, um nach Heidelbeeren zu suchen. Nachdem keine Beeren zu finden waren, holten sie ihren Geologenhammer aus dem Auto, um stattdessen mit der Suche nach Mineralen zu beginnen. Nicht nur Waldfrüchten gilt das Interesse der beiden Schwedinnen, die seit mehr als 40 Jahren befreundet sind. Ebenso lange beschäftigen sie sich mit dem Sammeln von Steinen. Zusammen betreiben sie ein kleines Geschäft mit Mineralen, die sie zu Schmuckstücken verarbeiten.

In einem Waldstück mit Fichten- und Kiefernbeständen, in dem zuvor Bäume gefällt worden waren, entdeckten sie eine zerborstene Felsplatte, über die ein Wagen gefahren war. An dieser Stelle begannen sie zu graben. Sie entfernten die Humusschicht und gruben sich durch eine Lehmschicht. Nach mehreren Stunden Arbeit stießen sie auf einen stark glitzernden Gesteinsbrocken. Die beiden Frauen ahnten, dass sie einen großen Fund gemacht hatten. Sie schaufelten das Loch wieder zu und verständigten Arne Sundberg vom Geologischen Institut im 400 Kilometer entfernten Uppsala.

Der Mann, der mit den beiden Frauen bekannt ist, eilte am nächsten Tag herbei und staunte nicht schlecht. Sundberg bezeichnete die Fundstelle als das reichste Goldvorkommen, das er je gesehen hatte. Er nahm Gesteinsproben, und das Laborergebnis fiel erstaunlich aus. Der Goldgehalt des Gesteins wurde mit 23,3 Gramm Gold je Tonne beziffert, ein außerordentlich hoher Goldanteil. Der Gehalt an Zinn beträgt 33,8 Gramm und ist ebenfalls sehr hoch. Zuvor waren die beiden Schwedinnen clever genug, für 20 Kronen pro Hektar für drei Jahre die Schürfrechte auf einem Gebiet von etwa 800 Hektar zu erwerben. Der Antrag beim zuständigen Bergmeister kostete 500 Kronen.

Experten sprechen vom „größten Edelmetallfund in Schweden seit Menschengedenken“. Der sensationelle Fund sorgte weltweit für Schlagzeilen und machte die beiden Amateurschürferinnen steinreich. Die beiden Schwedinnen führten ein beschauliches Leben – bis sie den Fund ihres Lebens machten. Genauere Zahlen wollten die beiden Jungmillionärinnen nicht nennen. Einige Monate nach dem Fund traten die beiden Schwedinnen in Verhandlungen mit Minengesellschaften, die an dem Abbau des Goldes interessiert waren. Etwa 20 Unternehmen bewarben sich um die Rechte zur Ausbeutung der Edelmetalle des Gebietes. „Es ist wie im Märchen. Wenn die Verträge unterzeichnet sind, werden wir erst einmal eine Magnum-Flasche Champagner öffnen.“, verriet Svensson. Auf die Frage, was sie mit dem neu gewonnenen Reichtum zu tun gedenken, antworteten die beiden Hobby-Mineraloginnen, sie wollten nach Australien reisen, um in Whitecliff nach Opalen zu schürfen. „Das wir immer schon ein Traum von uns“, sagte Svensson.

In Överturingen, 480 Kilometer nördlich der Hauptstadt Stockholm gelegen,  leben etwa 170 Menschen. Es gibt ein paar Läden, eine Tankstelle, eine Langlaufstrecke und eine Schule, die schon seit Jahren von der Schließung bedroht ist. Ein Goldrausch wie am Klondike Ende des 19. Jahrhunderts brach nicht aus, aber man hofft darauf, dass hier neue Arbeitsplätze entstehen. Wohlstand für alle Menschen in Överturingen, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist, so lautet der Plan. Die beiden Freundinnen wollen auf dem Boden bleiben und weiterhin in ihrem Dorf leben.

Den Zuschlag sollte das Unternehmen bekommen, das versprach, am schnellsten mit den Bodenuntersuchungen zu beginnen. Das Rennen machte schließlich das kanadische Bergbauunternehmen Hansa Resources, das im April 2008 vermeldete, den Zuschlag erhalten zu haben. 21 Millionen Kronen (etwa 2,3 Millionen Euro) bezahlte Hansa Resources, um die Konzession zu erhalten. Hinzukommt ein Joint Venture, das den Finderinnen 4,2 Millionen Kronen (ca 460.000 Euro) sowie eine 20-prozentige Beteiligung an dem Projekt sichert. Mehr als sechs Monate zogen sich die Verhandlungen mit verschiedenen Minengesellschaften hin, bis der Vertrag mit Hansa Resources unter Dach und Fach war. Wiik und Svensson verhandelten mit jeder Firma persönlich, ohne juristischen Beistand hinzuzuziehen. Neue Goldvorkommen wie dieser werden in einigen Jahren das Goldangebot erhöhen. Das Gleichgewicht von Goldangebot und Goldnachfrage bestimmt den Goldhandel und somit den Goldpreis. Mehr zum Thema Goldmarkt, Goldhandel, Gold kaufen und Gold verkaufen in unserem Beitrag Goldmarkt & Goldpreis.


WusstenSieschon
Jeans für die Goldgräber


Jeder hat eine, jeder trägt sie gern. Denn sie sind eine bequeme Alltagskleidung: Blue Jeans. Doch wer hat das praktische Kleidungsstück erfunden? Dieses Verdienst gebührt Levi Strauss (1829-1902), einem amerikanischen Textilindustriellen deutscher Abstammung, der 1847 in die USA ausgewandert war. Im Zuge des Goldrausches kam er 1853 nach San Francisco und gründete hier zusammen mit seinem Bruder ein Geschäft für Kurzwaren und Stoffe. Dabei erfuhr er, dass die Goldgräber für ihre Arbeit strapazierfähige Hosen benötigten. Die ersten Jeans waren braun und wurden angeblich aus Zeltplanen gefertigt. Später stieg Strauss auf einen Baumwollstoff um, der mit Indigo blau gefärbt wurde. Sein Gewinn aus dieser nützlichen Erfindung war vermutlich um Einiges größer als der der allermeisten Goldsucher.

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