Quetzales Goldmünze (Guatemala)



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20 Quetzales. Vorderseite (links), Rückseite (rechts). Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Land:
Hersteller:
Feingoldgehalt:
Guatemala
Banco de Guatemala
900/1000

 Einheit Nennwert
Quetzales
Gewicht
Gramm
Feingold
Gramm
  Durchmesser
Millimeter
Prägejahr
 20 Quetzales 20 33,437 30,093   34,00 1926
 10 Quetzales 10 16,719 15,047   27,00 1926
 5 Quetzales 5 8,359 7,523   22,00 1926


In dem mittelamerikanischen Staat Guatemala prägte man im Jahr 1926 Goldmünzen mit dem Nationalvogel Quetzal als Motiv auf der Vorderseite, der der guatemaltekischen Währung ihren Namen gab. Die Nennwerte dieser Goldmünzen sind 5, 10 und 20 Quetzales. Der Feingoldgehalt der Quetzales-Goldmünzen beträgt 90,0 Prozent, der übrige Teil der Goldlegierung von zehn Prozent besteht aus Kupfer. Dieser Wert entspricht 21,6 Karat.

Ein Feingoldgehalt von 900/1000 war in den letzten Jahrzehnten des 19. und den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts ein gängiger Wert, der auch den Normen der Lateinischen Münzunion (LMU) entsprach. Viele Länder orientierten sich am Reglement der LMU, auch wenn sie der Währungsunion nicht angehörten. Die Auflagenzahl der Quetzales-Goldmünzen war nicht allzu hoch, bedenkt man auch, dass sie nur in einem einzigen Jahr geprägt wurden. Da die hergestellten Stückzahlen eher gering waren, können diese Münzen aus Guatemala nicht als Anlagemünzen gelten. Der Ankaufspreis übersteigt den Materialwert des Goldes bei Weitem. Von den 5-Quetzales-Goldmünzen wurden 48.000 Stück geprägt, von den 10-Quetzales-Goldmünzen 18.000 und von den 20-Quetzales-Goldmünzen 49.000.

Erscheinungsbild der Münze

Der Rand der Quetzales-Goldmünzen ist geriffelt.

Vorderseite der Goldmünze Quetzales

Die Vorderseite dieser guatemaltekischen Goldmünzen zeigt einen Quetzal, das Wappentier des mittelamerikanischen Landes, einen prächtig gefiederten, etwa taubengroßen Vogel. Ein charakteristisches Merkmal der Männchen sind die Schwanzfedern, die eine Länge von mehr als 80 Zentimetern erreichen können. Der Quetzalvogel sitzt mit Blickrichtung nach links auf einer ionischen Säule, die die Inschrift „30 DE JUNIO 1871“ (30. Juni 1871) trägt. Die Umschrift lautet „LEY 26 DE NOVIEMBRE DE 1924“ (Gesetz vom 26. November 1924), die an die in diesem Jahr verabschiedete Währungsreform erinnert. Unterhalb des Motivs ist das Währungsnominal „QUETZALES“ geprägt, links neben der Säule, auf der der Vogel sitzt, findet sich der Nennwert.

Rückseite der Goldmünze Quetzales

Auf der Rückseite der Quetzales-Goldmünzen ist das Wappen der Republik Guatemala geprägt. Der Wappenvogel Quetzal sitzt auf zwei gekreuzten Gewehren mit aufgepflanztem Bajonett. Das Motiv umfasst außerdem zwei gekreuzte Säbel. An den Gewehren ist eine Schriftrolle befestigt, auf der in roten Großbuchstaben die Worte „LIBERTAD 15 DE SEPTIEMBRE DE 1821“ (Freiheit 15. September 1821) geschrieben stehen. Dieses Datum bezeichnet den Tag, an dem Guatemala seine Unabhängigkeit von Spanien deklarierte. Die Darstellung der Waffen mit dem darauf sitzenden Vogel ist von zwei Lorbeerzweigen umgeben. Über dem Motiv befindet sich der Schriftzug „REPUBLICA DE GUATEMALA“, unterhalb der Abbildung ist die Jahreszahl „1926“ geprägt, das einzige Jahr, in dem die Quetzal-Goldmünzen aufgelegt wurden.

Quetzal – Wappentier Guatemalas

Der Quetzal ist ein prachtvoll gefärbter Vogel aus der Familie der Trogons, dessen Verbreitungsgebiet vom südlichen Mexiko bis Panamá reicht. Der Name geht auf das Wort „quetzalli“ zurück, das in der Nahuatl-Sprache „Schwanzfeder“ bedeutet. Das männliche Tier erreicht ohne Schwanz eine Größe von etwa 35 Zentimetern, mit den langen Schwanzfedern jedoch mehr als einen Meter. Sein Gefieder ist im Kopf- und Rückenbereich smaragdgrün gefärbt, während Brust und Bauch eine leuchtend rote Farbe zeigen. Die Weibchen sind einfarbig grün. Der Quetzal ernährt sich von Früchten. Vor allem wegen der Abholzung der Regenwälder ist sein Bestand gefährdet. In der Mythologie der Mayas war der Quetzal ein Symbol der Freiheit, da die Tiere in Gefangenschaft sterben.

Guatemala – Land der Maya-Kultur

In präkolumbianischer Zeit war das Territorium der heutigen Republik Guatemala ein Zentrum der Maya-Kultur, deren Blütezeit um 900 n.Chr. endete. Nach der Ankunft der Spanier wurde das Gebiet 1524 von dem Konquistador Pedro de Alvarado (1485-1541) erobert, der von Hernán Cortés (1485-1547), dem Bezwinger der Azteken, beauftragt worden war, das Land zu unterwerfen. Guatemala blieb in den folgenden drei Jahrhunderten unter spanischer Herrschaft, ehe das Land im September 1821 seine Unabhängigkeit erklärte. Von 1823 bis 1839 gehörte Guatemala zusammen mit Honduras, Costa Rica, Nicaragua und El Salvador zur Zentralamerikanischen Konföderation.

Die Hauptstadt des Landes ist Guatemala, die 1776 gegründet wurde und etwa eine Million Einwohner umfasst. Die Einwohnerzahl des Landes beträgt etwa 12,7 Millionen, die Bevölkerungsdichte liegt bei 116 Einwohnern pro Quadratkilometer. Etwa 45 Prozent der Einwohner gehören zur indigenen Bevölkerung, die teilweise von den Mayas abstammt, rund 30 Prozent sind Mestizen und ca. fünf Prozent sind Weiße. Hinzukommen Schwarze, Mulatten und Kariben. Die Amtssprache ist Spanisch. Die wichtigsten Anbauprodukte des Landes sind Kaffee, Zuckerrohr, Baumwolle, Bananen, Tabak und Kautschuk.

Quetzal – die Währung Guatemalas seit 1925

Die guatemaltekische Währung Quetzal, benannt nach dem Nationalvogel des Landes, wurde im Jahr 1925 während der Regierungszeit von Präsident José María Orellana eingeführt und löste den Peso ab. Seit 1946 wird die Währung von der Banco de Guatemala herausgegeben, die im Jahr zuvor gegründet worden war. Die guatemaltekische Währung war ursprünglich an den französischen Franc gekoppelt, später an den US-Dollar (bis 1987). Der Quetzal, abgekürzt „Q“ oder „GTQ“, ist unterteilt in 100 Centavos. Umlaufmünzen gibt es in den Stückelungen 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos sowie 1 Quetzal. Nennwerte der Banknoten sind 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Quetzales. Seit 2007 werden die 1-Quetzal-Scheine aus dem Material Polymer hergestellt statt aus Papier; das Design blieb jedoch unverändert. Um an die Maya-Tradition des Landes zu erinnern, ist auf der Vorderseite der Banknoten der Nennwert auch im Ziffernsystem der Mayas gedruckt. In der Maya-Kultur galt die Schwanzfeder des Quetzalvogels als so wertvoll, dass sie neben Salz, Edelsteinen und Kakao als Währung diente.

Handel mit der Goldmünze Quetzales

Die Quetzales-Goldmünzen kann man zu einem Preis ankaufen, der den Materialwert des Goldes deutlich übersteigt. Der Quetzal ist also keine Anlagemünze. Klassische Anlage-Goldmünzen wie Krügerrand, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker dagegen kann man ankaufen, um in physisches Gold zu investieren. Goldankauf dient den Investoren zur Anlage in beständigere Werte, als es Aktien oder Papiergeld sind. Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren galt immer schon als Inbegriff von Beständigkeit und Sicherheit. Goldankauf und Goldverkauf kann sich als sehr gewinnbringend erweisen, vor allem wenn der Goldpreishoch ist. Die guatemaltekischen Quetzales-Goldmünzen kann man in drei verschiedenen Stückelungen ankaufen, als 5-Quetzales-Goldmünzen, 10-Quetzales-Goldmünzen und 20-Quetzales-Goldmünzen.

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