Gold Ankauf, Gold verkaufen verboten. Zweifel an Fort Knox

Das Geheimnis von Fort Knox

Fort Knox ist ein mythischer Ort. Jeder hat diesen Namen schon gehört. Kaum jemand weiß, wo Fort Knox liegt. Die Strahlkraft dieses Ortsnamens ist untrennbar mit der unvergleichlichen Aura des Goldes verbunden. Über etwa 8.400 Tonnen Gold verfügen die Vereinigten Staaten, und die lagern, jedenfalls teilweise, in den Tresoren von Fort Knox. So nimmt man jedenfalls an, und so lauten auch die offiziellen Erklärungen.

Goldreserven der Welt

Mit diesem Volumen verfügen die USA über die größten Goldreserven der Welt vor der Bundesrepublik Deutschland (3.400 Tonnen Gold), dem Internationalen Währungsfond (2.800 Tonnen Gold), Italien (2.450 Tonnen Gold) und Frankreich (2.435 Tonnen Gold). Etwa 4.580 Tonnen Gold sollen es sein, die hinter den Mauern von Fort Knox gebunkert sind. Diese Menge entspricht ca. 368.000 Standardbarren (Good Delivery Bars) mit einem Gewicht von je 400 Unzen (ca. 12,5 kg Gold). Das größte Volumen an Gold war während des Zweiten Weltkriegs hier untergebracht, damals betrug die Höchstmenge 20.205 Tonnen Gold. In Fort Knox lagern jedoch nicht die größten Goldreserven der Welt. Die umfangreichsten Vorräte schlummern in Form von Goldbarren in den Kellern der Federal Reserve Bank of New York (Fed) in Manhattan. Die Fed hortet nicht nur Gold der USA, sondern auch Vorräte von internationalen Organisationen sowie von anderen Banken und Zentralbanken, u.a. auch Goldreserven der Deutschen Bundesbank.

Zweifel an den Goldvorräten

Ob die legendäre Schatzkammer von Fort Knox wirklich so gut gefüllt ist, wie offiziell behauptet wird, darüber gibt es erhebliche Zweifel. Erst in jüngster Zeit wurden wieder Stimmen laut, welche die Existenz der großen Goldvorräte in Frage stellen. Im August 2010 äußerte der texanische Kongress-Abgeordnete Ron Paul, ein Republikaner, seine Zweifel an den Goldreserven in Ford Knox. Seit mehr als 50 Jahren wurde keine offizielle Inventur mehr durchgeführt, und es gibt keine Instanz, die befugt ist, die Vorräte zu überprüfen. Als Indiz dafür, dass mit den Angaben zu den Goldreserven etwas nicht in Ordnung ist, sieht Paul darin, dass die Fed sich schon seit geraumer Zeit strikt weigert, eine Überprüfung des Bestandes zuzulassen. Ron Paul fordert daher ein Audit von unabhängiger Seite. Die Goldreserven in Fort Knox umgibt ein Geheimnis. Wieviel Gold verbirgt sich in den Tresoren? Gibt es überhaupt noch Gold in Fort Knox?

Ein sicherer Goldbunker

Neben physischem Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen werden in Fort Knox auch andere wertvolle Gegenstände aus dem Besitz der US-Regierung und anderer Staaten hier aufbewahrt. Während des Zweiten Weltkriegs nahmen die USA auch die Goldvorräte einiger europäischer Länder in Verwahrung. Als gesichert gilt, dass die ungarischen Kronjuwelen mehr als 30 Jahre lang in Fort Knox in einer Holzkiste lagerten. Ein ungarischer Soldat soll sie nach dem Ende des Krieges an amerikanische Soldaten übergeben haben, um sie vor dem Zugriff der Sowjetunion zu sichern. Lange Zeit nahm man an, dass auch die britischen Kronjuwelen während des Zweiten Weltkriegs hier aufbewahrt wurden. Dies war jedoch nur ein Gerücht. Wertvolle Schriftstücke wie das Original der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Amerikanischen Verfassung sowie eine von vier Kopien der Magna Carta gehörten während des Krieges ebenfalls zu den Schätzen von Fort Knox.

Der Militärstützpunkt Fort Knox

Das United States Bullion Depository, gemeinhin Fort Knox genannt, ist ein befestigtes, zweistöckiges Gebäude in der Nähe von Fort Knox, einem Stützpunkt der US Army im nordöstlichen US-Bundesstaat Kentucky, südlich von Louisville und nördlich von Elizabethtown. Benannt ist es nach Henry Knox (1750-1806), einem hochrangigen amerikanischen Offizier zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges, der später im Kabinett von George Washington (1732-1799) als erster US-Kriegsminister fungierte. Fort Knox wurde während des Amerikanischen Bürgerkrieges 1862 unter dem Namen Fort Duffield errichtet und anschließend wieder aufgegeben. Während des Ersten Weltkriegs baute man das Fort auf eine Fläche von 160 Quadratkilometer aus und nutzte es wieder. In den dreißiger Jahren beherbergte Fort Knox die mechanisierten US-Truppen. Zu Beginn der vierziger Jahre hatte das Gelände eine Fläche von 432 Quadratkilometern mit mehr als 3.800 Gebäuden.

Errichtung des Goldlagers

Das US-Finanzministerium veranlasste 1936 den Bau des eigentlichen Goldlagers auf Grund und Boden, das vom Militär zur Verfügung gestellt wurde. Das Gebäude wurde noch im Dezember desselben Jahres vollendet, die Kosten betrugen 560.000 US-Dollar. Insgesamt wurden 465 Kubikmeter Granit, 750 Tonnen Stahlbeton und 670 Tonnen Stahl verwendet. Es entstand das sogenannte Bullion Depository, ein zweistöckiges Gebäude, das schwer gesichert ist und landläufig als Fort Knox bezeichnet wird. Im Lauf der Zeit verfrachtete man Goldvorräte in Ladungen von etwa 500 Eisenbahnwaggons nach Fort Knox. Der erste Schwung an Goldbarren rollte zwischen Januar und Dezember 1937 heran. Die Ladungen bestanden aus älteren Goldbarren sowie aus Goldbarren, die aus eingeschmolzenen Goldmünzen neu gegossen worden waren. Auch Gold in Form von Goldmünzen wurde eingelagert.

Verbot von Goldbesitz

Die Errichtung des Bullion Depository war eine Konsequenz aus der Verstaatlichung des Goldbesitzes gemäß einer Presidential Executive Order, die 1933 den privaten Besitz von Goldbarren und Goldmünzen verbot. Dieses Verbot von Goldbesitz war bis zum Ende des Bretton-Woods-Systems 1973 gültig. Gegen eine Entschädigung von 20,67 US-Dollar je Feinunze mussten Goldbesitzer ihre Goldbarren und Goldmünzen an den Staat verkaufen. Freigestellt waren lediglich Sammlermünzen und bestimmte Formen von Goldschmuck. Durch diese Maßnahme gelangte die US-Regierung in den Besitz von großen Mengen an Gold, ohne dass ein geeigneter Verwahrungsort zur Verfügung stand. Ein Goldlager musste her, Fort Knox wurde gebaut.

Sicherheit fürs Gold über alles

Das Sicherheitssystem von Fort Knox unterliegt strikter Geheimhaltung. Elemente seiner Sicherung sind die massive Stahlbetonbauweise des Gebäudes, mehrere Zäune, ein elektronisches Überwachungssystem, Videokameras, Alarmanlagen, bewaffnete Sicherheitskräfte und die direkte Nähe zum Armeestützpunkt mit zahlreichen Soldaten. Der Bau umfasst vier Wachtürme, an jeder Ecke einer. Der Eingang zu Fort Knox wird von einer Stahltür verschlossen, die 20 Tonnen schwer und 60 Zentimeter dick ist. Um die Tür zu öffnen, sind verschiedene Codes notwendig, die von einer unbekannten Zahl von Mitarbeitern unabhängig eingegeben werden müssen. Kein Mensch kennt die gesamte Zahlenkombination. Besucher sind an diesem besonderen Ort natürlich nicht willkommen. Es gab nur zwei US-Präsidenten, die die heiligen Räume mit den Stapeln von Goldbarren in Augenschein nehmen konnten: Franklin D. Roosevelt (1882-1945) und Harry S. Truman (1884-1972), die für ihren Besuch eine offizielle Anordnung benötigten.

Überfall – Goldraub in Fort Knox

Nur einmal ist es gelungen, Fort Knox zu knacken. Dieser Coup gehört jedoch ins Reich der Fiktion. In dem berühmten James-Bond-Thriller Goldfinger (1964), dem dritten Spielfilm der Reihe um den britischen Agenten 007, entstanden nach dem Roman von Ian Fleming, bricht ein schlimmer Schurke mit seinen Männern in Fort Knox ein, um die dort lagernden Goldvorräte radioaktiv zu verseuchen. Drahtzieher des Verbrechens ist der Superganove Auric Goldfinger, ein berüchtigter Goldschmuggler, verkörpert von dem deutschen Schauspieler Gert Fröbe in einer seiner berühmtesten Rollen.

Ziel des verwegenen Vorhabens ist es, die riesigen Goldreserven der USA unbrauchbar zu machen und so den Wert der eigenen Vorräte zu steigern. Gemäß den Marktgesetzen ist das ein cleverer Plan. Wenn das Goldangebot auf dem Goldmarkt drastisch sinkt, ist damit zu rechnen, dass der Goldpreis gewaltig nach oben schießt. Der Goldpreis ist abhängig von Goldangebot und Goldnachfrage. Eine Verknappung beim Goldangebot treibt den Goldpreis nach oben. Goldfinger könnte unermesslich reich werden. Aber soweit kommt es natürlich nicht. Gegen den Agenten ihrer Majestät, gespielt von Sean Connery, der als bester aller James-Bond-Darsteller gilt, ist kein Kraut gewachsen.

 

WusstenSieschon
Goldbesitz war in den USA verboten

Das Recht, Gold zu besitzen, ist nicht so selbstverständlich, wie man annehmen könnte. Als Folge der Weltwirtschaftskrise wurde in den USA unter Präsident Franklin D. Roosevelt 1933 privater Goldbesitz über einem Mindestwert von 100 Dollar verboten und unter Strafe gestellt. Goldschmuck war davon nicht betroffen. Zu einem Goldpreis von 20,67 Dollar pro Unze musste das Gold bei staatlichen Stellen abgegeben werden. Das Verbot hatte fast 40 Jahre bestand und wurde erst 1974 aufgehoben.

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